Diese Lektion bietet einen umfassenden Leitfaden zum Verständnis und zur Bewältigung der signifikanten toten Winkel, die bei schweren Nutzfahrzeugen auftreten. Sie lernen, wie Sie verschiedene Spiegelklassen korrekt einstellen und verwenden sowie das Spiegel-Signal-Manöver-Prinzip anwenden, um alle Verkehrsteilnehmer im Blick zu behalten. Die Beherrschung dieser Sichttechniken ist unerlässlich für Ihre Theorieprüfung der Klasse C sowie für das sichere und professionelle Fahren auf den Straßen in Großbritannien.

Übersicht über die Unterrichtsinhalte
Das Führen eines schweren Nutzfahrzeugs (Heavy Goods Vehicle, HGV) oder eines großen Güterkraftwagens (Large Goods Vehicle, LGV) erfordert ein außergewöhnliches Maß an Aufmerksamkeit für die Verkehrssituation, insbesondere in Bezug auf den toten Winkel. Aufgrund ihrer beachtlichen Größe weisen Lkw naturgemäß große Bereiche um das Fahrzeug herum auf, die für den Fahrer selbst bei korrekt eingestellten Spiegeln nicht direkt einsehbar sind. Diese Lerneinheit, Teil des Lehrplans „Professional Goods Vehicle Theory for Great Britain - Category C Licence“, wurde entwickelt, um ein detailliertes Verständnis dieser verdeckten Zonen, der entscheidenden Rolle verschiedener Spieglertypen sowie wesentlicher Techniken zur Risikominimierung zu vermitteln, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu maximieren.
Das Verständnis und die effektive Bewältigung des toten Winkels sind nicht nur eine Empfehlung, sondern ein grundlegender Aspekt des professionellen Fahrens und eine zentrale Voraussetzung für die Einhaltung der Sicherheitsstandards der DVSA. Kollisionen im Zusammenhang mit dem toten Winkel sind eine der Hauptursachen für Unfälle mit Lkw und haben für schwächere Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Radfahrer und Motorradfahrer oft schwerwiegende Folgen. Durch die Beherrschung der systematischen Spiegeleinstellung, der MSM-Sequenz (Mirror-Signal-Manoeuvre) und aktiver Beobachtungstechniken können Fahrer das Unfallrisiko erheblich senken und für sicherere Fahrten auf den Straßen in Großbritannien sorgen.
Tote Winkel sind spezifische Bereiche um ein schweres Nutzfahrzeug, in denen das Sichtfeld des Fahrers eingeschränkt ist. Diese Zonen entstehen durch die großen Abmessungen des Fahrzeugs, die Struktur des Fahrerhauses sowie die Begrenzungen bei der Platzierung der Spiegel und der direkten Sichtlinien. Die Erkennung dieser spezifischen Zonen ist der erste Schritt zu einem effektiven Management des toten Winkels.
Der Bereich unmittelbar vor dem Lkw-Fahrerhaus, der oft durch die Motorhaube, das Armaturenbrett und die Dachstruktur verdeckt wird, bildet den toten Winkel vor dem Fahrzeug. Diese Zone kann sich mehrere Meter vor dem Fahrzeug erstrecken, wodurch es unmöglich ist, Objekte oder Personen, die sich direkt vor dem Lkw befinden, vom Fahrersitz aus zu sehen.
Dieser tote Winkel ist besonders an Kreuzungen, Fußgängerüberwegen und beim Anfahren aus dem Stand gefährlich. Ein Radfahrer, ein Kind oder sogar ein kleines Fahrzeug könnten sich in diesem Bereich befinden, ohne dass der Fahrer davon weiß.
Seitliche tote Winkel sind die ausgedehnten Bereiche entlang des Lkw, die nicht vollständig von den Spiegeln abgedeckt werden. Diese werden üblicherweise in zwei Kategorien unterteilt:
Diese seitlichen toten Winkel sind bei Spurwechseln, Überholmanövern und beim Abbiegen kritisch, da sie andere Verkehrsteilnehmer über längere Zeiträume verbergen können.
Der tote Winkel hinter dem Fahrzeug bezieht sich auf den Bereich direkt hinter dem Fahrzeug, der von keinem der Seitenspiegel erfasst wird. Bei Lkw kann dies ein erheblicher Bereich sein, oft 1-3 Meter Länge direkt hinter dem Fahrzeug oder dem Auflieger, insbesondere wenn kein Rückfahrkamerasystem installiert ist. Dieser tote Winkel ist besonders relevant bei Rangiermanövern, beim Einfahren von Seitenstraßen auf vielbefahrene Hauptstraßen oder bei dicht auffolgenden Fahrzeugen.
Die Annahme, dass Spiegel allein alle toten Winkel eliminieren, ist ein weit verbreitetes und gefährliches Missverständnis. Viele Fahrer übersehen zudem den toten Winkel vor dem Fahrzeug, was zu schweren Verletzungen führen kann, insbesondere bei schwächeren Verkehrsteilnehmern.
Schwere Nutzfahrzeuge sind mit einer Kombination von Spiegeln ausgestattet, die ein möglichst breites Sichtfeld bieten und tote Winkel minimieren sollen. Jede Spiegelklasse dient einem spezifischen Zweck, um den Sichtbereich des Fahrers zu erweitern.
Der am Dach des Fahrerhauses montierte Innenspiegel reflektiert die Sicht durch die Heckscheibe. Obwohl er nützlich ist, um den unmittelbaren Bereich hinter dem Fahrerhaus und manchmal die Ladung zu überwachen, ist seine Effektivität oft durch die Länge des Lkw und etwaige Auflieger oder Ladung begrenzt. Bei längeren Fahrzeugen bietet er möglicherweise nur einen teilweisen Blick auf die Ladung oder den vorderen Teil des Aufliegers.
Dies sind die primären Seitenspiegel, die an den äußeren Säulen des Fahrerhauses montiert sind. Sie bieten einen entscheidenden Blick auf die Fahrspur direkt neben dem Fahrzeug und einen Teil der angrenzenden Spur. Lkw sind üblicherweise mit großen, robusten Außenspiegeln sowohl auf der Beifahrer- als auch auf der Fahrerseite ausgestattet, um die benachbarten Fahrspuren abzudecken.
Diese werden auch als Weitwinkel- oder Nahbereichsspiegel bezeichnet und befinden sich oft innerhalb des Fahrzeugs auf der Fahrerseite oder sind neben den Hauptaußenspiegeln montiert. Ihr Zweck ist es, die Sicht der Hauptaußenspiegel zu ergänzen, insbesondere um den Bereich direkt hinter der Fahrerseite des Fahrzeugs zu erfassen und so die Lücke zwischen der Hauptspiegelsicht und dem Fahrzeugheck zu schließen.
Viele Lkw sind mit zusätzlichen Konvexspiegeln ausgestattet. Diese Spiegel haben eine weite Krümmung, wodurch sie einen wesentlich größeren Bereich abdecken können als flache Spiegel. Obwohl sie äußerst effektiv bei der Verringerung des toten Winkels sind, verzerren Konvexspiegel die Entfernung, sodass Objekte weiter entfernt erscheinen, als sie tatsächlich sind. Sie sollten immer nur als ergänzende Hilfsmittel verwendet werden, nicht als Ersatz für Hauptspiegel oder direkte Beobachtung.
Die Gesamtheit des für den Fahrer wahrnehmbaren Bereichs, bestehend aus dem Sichtfeld aller Spiegel, direkten Sichtlinien aus dem Cockpit sowie zusätzlicher Abdeckung durch dynamische Kopf- und Augenbewegungen.
Die korrekte Einstellung der Spiegel ist grundlegend für die Sicherheit beim professionellen Fahren. Ein systematisches Verfahren stellt sicher, dass die Spiegel vor jeder Fahrt so eingestellt werden, dass das Sichtfeld maximiert und tote Winkel minimiert werden.
Nehmen Sie Ihre normale Fahrposition ein: Stellen Sie Sitz, Lenkrad und Bedienelemente für optimalen Komfort und Reichweite ein, da Ihre Sitzposition die Spiegelausrichtung direkt beeinflusst.
Innenspiegel einstellen: Positionieren Sie den Innenspiegel so, dass Sie möglichst viel von der Heckscheibe oder dem unmittelbaren Bereich hinter dem Fahrerhaus sehen können. Bei längeren Fahrerhäusern oder solchen mit eingeschränkter Sicht nach hinten zielen Sie auf die größtmögliche Sicht auf die Ladung oder den unmittelbaren Anfang des Aufliegers ab.
Seitliche Außenspiegel (SOM) einstellen: Stellen Sie jeden Außenspiegel so ein, dass Sie gerade noch einen kleinen Teil der Seite Ihres eigenen Fahrzeugs sehen, während der Großteil des Spiegels die benachbarte Fahrspur und den Bereich dahinter zeigt. Das Ziel ist es, den Verkehr hinter und neben dem Fahrzeug zu sehen und die Hauptbereiche abzudecken, in denen sich andere Fahrzeuge bewegen könnten.
Seitliche Innenspiegel (SIM) / Konvexspiegel ausrichten: Diese Hilfsspiegel sollten so eingestellt werden, dass sie die Bereiche unmittelbar neben dem Fahrzeug abdecken, die von den Hauptaußenspiegeln eventuell nicht erfasst werden. Beispielsweise sollte der SIM auf der Beifahrerseite so angewinkelt werden, dass der Bereich sehr nah an der linken Fahrzeugseite sichtbar wird, um oft Fußgänger oder Radfahrer an Kreuzungen zu erfassen. Der SIM auf der Fahrerseite sollte den längeren toten Winkel entlang der rechten Seite abdecken.
Feinabstimmung und Überlappung: Lehnen Sie sich nach der ersten Einstellung leicht vor und zurück. Stellen Sie sicher, dass die Überlappung zwischen den Spiegelsichten minimal ist; jeder Spiegel sollte dort ansetzen, wo der benachbarte aufhört. Wenn ein Fahrzeug aus Ihrem Innenspiegel verschwindet, sollte es fast sofort in Ihrem Außenspiegel erscheinen.
Stellen Sie Ihre Spiegel immer neu ein, wenn sich Ihre Sitzposition geändert hat, nach Wartungsarbeiten oder – ganz wichtig – nach dem Be- oder Entladen, da sich die Dynamik und die Verdeckungspunkte des Fahrzeugs erheblich verändern können.
Die MSM-Sequenz ist ein formalisierter Prozess in drei Schritten, der vor jeder Richtungs- oder Positionsänderung, wie dem Spurwechsel, Überholen oder Abbiegen, durchgeführt werden muss. Dieser systematische Ansatz stellt sicher, dass potenzielle Gefahren erkannt und andere Verkehrsteilnehmer entsprechend informiert werden.
Ein häufiger und gefährlicher Fehler ist es, das Signal vor der Spiegelprüfung zu geben. Ein voreiliges Signal kann andere Verkehrsteilnehmer zu der Annahme verleiten, dass Sie Ihre toten Winkel bereits geprüft haben und das Manöver fest eingeplant ist, was bei späterer Entdeckung einer Gefahr zu Verwirrung oder Unfällen führen kann.
Obwohl Spiegel von unschätzbarem Wert sind, haben sie ihre Grenzen. Die Beobachtungstechnik, auch als Kopf- oder Schulterblick bekannt, beinhaltet das physische Bewegen von Kopf und Augen, um direkt in die toten Winkel zu blicken, die Spiegel nicht vollständig abdecken können. Diese Technik ist eine wesentliche Ergänzung zu Spiegelprüfungen und entscheidend für die Erkennung schwächerer Verkehrsteilnehmer und anderer versteckter Gefahren.
Zuerst Spiegelcheck: Beginnen Sie immer mit einem umfassenden Spiegelcheck als Teil der MSM-Sequenz. Dies gibt Ihnen einen ersten Überblick über die Verkehrssituation.
Kurzer Schulterblick: Führen Sie unmittelbar nach dem Spiegelcheck einen kurzen, bewussten Kopfdreh aus. Bei einem Manöver zur Beifahrerseite (z. B. Linksabbiegen oder Spurwechsel nach links), blicken Sie direkt über Ihre linke Schulter in den toten Winkel auf der Beifahrerseite. Bei einem Manöver zur Fahrerseite blicken Sie über Ihre rechte Schulter.
Nicht verweilen: Der Schulterblick sollte ein kurzer, zielgerichteter Blick sein. Halten Sie den Kopf nicht zu lange gedreht, da dies Ihren Fokus kurzzeitig von der Straße vor Ihnen ablenken kann, was besonders bei höheren Geschwindigkeiten gefährlich ist.
Bei Bedarf wiederholen: Im dichten Verkehr oder in komplexen Situationen können wiederholte Spiegelchecks und Schulterblicke erforderlich sein, um sicherzustellen, dass der Weg frei bleibt, da sich die Bedingungen schnell ändern können.
Dieses aktive Scannen ist besonders wichtig, um kleinere Verkehrsteilnehmer wie Rad- oder Motorradfahrer zu erkennen, die in den toten Winkeln Ihres Lkw vollständig verborgen sein könnten.
Der Sichtbereich (Visibility Envelope, VE) ist der kombinierte Bereich, den ein Fahrer durch alle verfügbaren Mittel beobachten kann: Spiegel, direkte Sichtlinien aus dem Fahrerhaus und dynamische Beobachtungstechniken. Für Lkw-Fahrer ist das Verständnis und die Verwaltung dieses Bereichs entscheidend, da er dynamisch ist und sich je nach verschiedenen Faktoren erheblich ändern kann.
Der Sichtbereich ist nicht statisch. Er wird beeinflusst durch:
Die von einem Lkw beförderte Fracht kann die toten Winkel und damit den Sichtbereich des Fahrzeugs drastisch verändern.
Führen Sie nach jeder Änderung der Ladung, egal ob beim Be- oder Entladen, immer eine vollständige Nachprüfung und Einstellung aller Spiegel durch. Gehen Sie niemals davon aus, dass sie bei unterschiedlicher Beladung weiterhin effektiv sind.
Schwächere Verkehrsteilnehmer (Vulnerable Road Users, VRUs) sind Fußgänger, Radfahrer, Motorradfahrer und mobilitätseingeschränkte Personen. Sie sind aufgrund ihres fehlenden physischen Schutzes bei Kollisionen mit Lkw einem deutlich höheren Risiko ausgesetzt. Ihre geringere Größe und oft niedrigere Höhe bedeuten, dass sie mit weitaus höherer Wahrscheinlichkeit in den toten Winkeln eines Lkw verborgen sind.
Mehrere Vorschriften und Richtlinien schreiben spezifische Spiegelkonfigurationen und Fahrpraktiken für Lkw in Großbritannien vor, um maximale Sicht und Sicherheit zu gewährleisten. Die Einhaltung dieser Vorgaben ist nicht nur eine Frage der bewährten Praxis, sondern eine gesetzliche Verpflichtung.
Das Ignorieren oder unsachgemäße Management der toten Winkel bei Lkw kann schwerwiegende Folgen haben, von kleineren Unfällen bis hin zu tödlichen Kollisionen und strafrechtlicher Verfolgung. Das Verständnis häufiger Verstöße hilft Fahrern, diese Fehler zu vermeiden.
| Verstoß | Warum es falsch ist | Korrektes Verhalten | Konsequenz |
|---|---|---|---|
| Auslassen des Scans vor einem Spurwechsel | Alleiniges Verlassen auf Spiegel reicht nicht aus; sie können Radfahrer oder kleine Fahrzeuge übersehen. | Führen Sie nach dem Spiegelcheck und vor dem Bewegen einen kurzen, bewussten Schulterblick aus. | Kollision mit Fahrzeug im toten Winkel; schwere Verletzungen; Strafverfolgung; hohe Versicherungsprämien. |
| Falsche Spiegeleinstellung (zu weit nach innen) | Erzeugt unnötig große tote Winkel, besonders auf der Fahrerseite, reduziert Sichtbereich. | Spiegel nach außen anpassen, um klare Sicht auf die angrenzende Spur und einen Teil dahinter zu bieten. | Reduzierte Sicht führt zu Seitenaufprallunfällen; Nichteinhaltung gesetzlicher Anforderungen. |
| Signalgeben vor Spiegelcheck | Andere Verkehrsteilnehmer könnten annehmen, das Manöver sei bereits im Gange, was Verwirrung stiftet. | Folgen Sie MSM: Spiegelcheck, dann Signal, dann Manöver. | Unvorhersehbare Reaktionen; plötzliches Eindringen in die Spur führt zu Kollisionen. |
| Vernachlässigung des toten Winkels vor dem Fahrzeug | Fahrzeuge oder Fußgänger können direkt vor dem Fahrerhaus verborgen sein. | Führen Sie nach dem Signalisieren einen kurzen Blick über die Motorhaube aus, besonders vor dem Abbiegen. | Frontalaufprall mit verborgenen Hindernissen oder schwächeren Verkehrsteilnehmern. |
| Übermäßiges Verlassen auf Konvexspiegel | Distanzwahrnehmung verzerrt, Fehlbeurteilung von Geschwindigkeit und Lücken. | Konvexspiegel nur als Ergänzung nutzen, nicht als Ersatz für direkte Sicht. | Kollisionen durch falsch beurteilte Entfernungen oder Geschwindigkeiten. |
| Ignorieren des Ladeeinflusses | Änderungen bei Ladung verändern tote Winkel Geometrie und Spiegelwirksamkeit. | Alle Spiegel nach jeder Ladungsänderung neu einstellen; Testscan vor Abfahrt. | Unerwartete tote Winkel führen zu Kollisionen beim Rückwärtsfahren oder Rangieren. |
| Kein Spiegelcheck bei starkem Regen/Nebel | Wassertropfen/Kondenswasser verringern Sicht, vergrößern tote Winkel. | Spiegel regelmäßig reinigen; Anti-Beschlag nutzen; Scanhäufigkeit erhöhen. | Verborgene Gefahren bleiben unbemerkt; Unfälle; reduzierte Reaktionszeit. |
| Kein Platz für Einsatzfahrzeuge | Einsatzfahrzeuge nähern sich aus unerwarteten Winkeln schnell und treten in tote Winkel ein. | Blaulicht/Sirene erkennen; schnell scannen; mehr Abstand lassen und Weg frei machen. | Unfälle mit Einsatzfahrzeugen; schwere Strafen und potenzielle Gefahr für Helfer. |
Die Effektivität von Techniken zum Management des toten Winkels wird durch externe und interne Faktoren beeinflusst. Berufskraftfahrer müssen ihren Ansatz an die vorherrschenden Bedingungen anpassen.
Die Beherrschung des Managements des toten Winkels ist ein Eckpfeiler des sicheren und professionellen Fahrens.
Durch die konsequente Anwendung dieser Prinzipien können Lkw-Fahrer das Unfallrisiko senken, alle Verkehrsteilnehmer schützen und die hohen Sicherheitsstandards einhalten, die für das professionelle Fahren in Großbritannien erforderlich sind.
Diese Lektion vermittelt das Management toter Winkel bei schweren Nutzfahrzeugen der Klasse C für Großbritannien. Lkw-Fahrer müssen die Lage der toten Winkel vorne, seitlich und hinten kennen und durch korrekte Spiegeleinstellung (IM, SOM, SIM, CM) maximieren. Die MSM-Sequenz (Spiegel-Signal-Manöver) ist das vorgeschriebene Verfahren vor jeder Richtungsänderung, ergänzt durch aktives Scannen mit Schulterblick. Besondere Aufmerksamkeit gilt schwächeren Verkehrsteilnehmern (VRUs) wie Radfahrern und Fußgängern, die in den seitlichen toten Winkeln verborgen sein können. Gesetzliche Grundlagen wie Highway Code Regel 202 und DVSA-Vorschriften machen die Einhaltung dieser Sichttechniken zur Pflicht.
Eine kurze Reihe hochwertiger Punkte, die die wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Lektion zusammenfassen.
Lkw haben drei Hauptbereiche toter Winkel: vorne (FBS), seitlich (SBS) auf beiden Seiten und hinten (RBS), die jeweils unterschiedliche Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer bergen.
Die MSM-Sequenz (Mirror-Signal-Manoeuvre) ist das Pflichtverfahren vor jedem Spurwechsel oder Abbiegen: erst Spiegelcheck, dann Signal, dann Manöver.
Konvexspiegel erweitern zwar den Sichtbereich, verzerren aber Entfernungen – sie dürfen nur als Ergänzung, nicht als Ersatz für Hauptspiegel dienen.
Aktives Scannen durch Schulterblick ist unverzichtbar, da Spiegel allein nicht alle toten Winkel abdecken können.
Schwächere Verkehrsteilnehmer (VRUs) wie Radfahrer und Fußgänger sind in den seitlichen toten Winkeln besonders gefährdet und erfordern erhöhte Aufmerksamkeit.
Entdecken Sie alle Einheiten und Lektionen, die in diesem Fahrtheoriekurs enthalten sind.
Reihenfolge der MSM-Sequenz einhalten: Spiegel prüfen → Signal geben → Manöver ausführen – niemals Signal vor dem Spiegelcheck geben.
Nach jeder Ladungsänderung müssen alle Spiegel neu eingestellt werden, da sich tote Winkel durch Ladung, Aufliegerkupplung und Schwerpunkt verändern.
Der Konvexspiegel (CM) verzerrt Entfernungen – Objekte erscheinen weiter entfernt, als sie tatsächlich sind.
Der Tote Winkel auf der Beifahrerseite (NS-SBS) ist besonders gefährlich für Radfahrer und Fußgänger an Kreuzungen in Großbritannien.
Bei Dunkelheit, Regen oder Nebel vergrößern sich tote Winkel; Scanhäufigkeit erhöhen und Geschwindigkeit reduzieren.
Annahme, dass Spiegel allein alle toten Winkel vollständig abdecken – der Tote Winkel vor dem Fahrzeug wird oft übersehen.
Signal vor der Spiegelprüfung geben, was andere Verkehrsteilnehmer verwirrt und zu Unfällen führen kann.
Zu starkes Verlassen auf Konvexspiegel bei der Einschätzung von Entfernungen und Geschwindigkeiten überholender Fahrzeuge.
Vernachlässigung der Spiegeleinstellung nach dem Be- oder Entladen, was neue unerwartete tote Winkel entstehen lässt.
Unterlassung des Schulterblicks beim Abbiegen oder Spurwechsel, besonders auf der Beifahrerseite mit Radfahrern.
Übersicht über die Unterrichtsinhalte
Eine kurze Reihe hochwertiger Punkte, die die wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Lektion zusammenfassen.
Lkw haben drei Hauptbereiche toter Winkel: vorne (FBS), seitlich (SBS) auf beiden Seiten und hinten (RBS), die jeweils unterschiedliche Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer bergen.
Die MSM-Sequenz (Mirror-Signal-Manoeuvre) ist das Pflichtverfahren vor jedem Spurwechsel oder Abbiegen: erst Spiegelcheck, dann Signal, dann Manöver.
Konvexspiegel erweitern zwar den Sichtbereich, verzerren aber Entfernungen – sie dürfen nur als Ergänzung, nicht als Ersatz für Hauptspiegel dienen.
Aktives Scannen durch Schulterblick ist unverzichtbar, da Spiegel allein nicht alle toten Winkel abdecken können.
Schwächere Verkehrsteilnehmer (VRUs) wie Radfahrer und Fußgänger sind in den seitlichen toten Winkeln besonders gefährdet und erfordern erhöhte Aufmerksamkeit.
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Reihenfolge der MSM-Sequenz einhalten: Spiegel prüfen → Signal geben → Manöver ausführen – niemals Signal vor dem Spiegelcheck geben.
Nach jeder Ladungsänderung müssen alle Spiegel neu eingestellt werden, da sich tote Winkel durch Ladung, Aufliegerkupplung und Schwerpunkt verändern.
Der Konvexspiegel (CM) verzerrt Entfernungen – Objekte erscheinen weiter entfernt, als sie tatsächlich sind.
Der Tote Winkel auf der Beifahrerseite (NS-SBS) ist besonders gefährlich für Radfahrer und Fußgänger an Kreuzungen in Großbritannien.
Bei Dunkelheit, Regen oder Nebel vergrößern sich tote Winkel; Scanhäufigkeit erhöhen und Geschwindigkeit reduzieren.
Annahme, dass Spiegel allein alle toten Winkel vollständig abdecken – der Tote Winkel vor dem Fahrzeug wird oft übersehen.
Signal vor der Spiegelprüfung geben, was andere Verkehrsteilnehmer verwirrt und zu Unfällen führen kann.
Zu starkes Verlassen auf Konvexspiegel bei der Einschätzung von Entfernungen und Geschwindigkeiten überholender Fahrzeuge.
Vernachlässigung der Spiegeleinstellung nach dem Be- oder Entladen, was neue unerwartete tote Winkel entstehen lässt.
Unterlassung des Schulterblicks beim Abbiegen oder Spurwechsel, besonders auf der Beifahrerseite mit Radfahrern.
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