Diese Lektion beschreibt die gesetzlichen Sicherheitsanforderungen für Motorradhelme, wie sie vom österreichischen Gesetz vorgeschrieben sind. Sie lernen, konforme Kopfbedeckungen zu erkennen, die entscheidende Bedeutung einer korrekten Passform zu verstehen und entdecken, warum ein regelmäßiger Austausch für die Sicherheit des Fahrers auf dem Weg zu Ihrem Führerschein der Klasse A, A1 oder A2 unerlässlich ist.

Übersicht über die Unterrichtsinhalte
Das Fahren mit einem Motorrad bietet ein einzigartiges Gefühl von Freiheit, birgt aber auch erhebliche Risiken, die ein starkes Engagement für Sicherheit erfordern. Von aller Schutzausrüstung ist der Helm das wichtigste Element zum Schutz des Kopfes des Fahrers. In Österreich ist das Tragen eines Helms nicht nur eine Empfehlung, sondern eine strikte gesetzliche Vorschrift, die durch spezifische Sicherheitsstandards geregelt ist, um Kopfverletzungen bei Unfällen zu minimieren. Diese Lektion bietet eine umfassende Anleitung zum Verständnis dieser Normen, zur Auswahl des richtigen Helms, zur Sicherstellung einer korrekten Passform und zur Wartung Ihres Helms für optimalen Schutz während seiner gesamten Lebensdauer.
Motorradhelme sind so konstruiert, dass sie Ihr wichtigstes Organ schützen: Ihr Gehirn. Bei einem Sturz ist das Hauptziel eines Helms die Absorption und Ableitung von Aufprallenergie, um die auf Schädel und Gehirn wirkende Kraft zu reduzieren. Dies wird durch eine mehrschichtige Konstruktion erreicht, die typischerweise eine harte Außenschale, eine stoßabsorbierende Schaumstoffeinlage und eine weiche Komfortpolsterung umfasst. Indem die Dauer des Aufpralls verlängert und die Kraft über eine größere Fläche verteilt wird, reduzieren Helme das Risiko von schweren Kopfverletzungen, Gehirnerschütterungen und Todesfällen erheblich. Die Vernachlässigung der Helmbenutzung oder das Tragen eines schlecht sitzenden oder beschädigten Helms kann katastrophale Folgen haben, was eine korrekte Helmauswahl und -verwendung für jeden Motorradfahrer und Beifahrer unerlässlich macht.
In Österreich, wie auch in den meisten Ländern der Europäischen Union, müssen Motorradhelme spezifische Sicherheitszertifizierungen erfüllen. Der wichtigste Standard, den Sie kennen müssen, ist die ECE-Regelung 22.
Die Wirtschaftskommission für Europa (ECE) Regelung 22 ist ein international anerkannter Sicherheitsstandard für Motorradhelme. Sie legt strenge Testprotokolle für Stoßabsorption, Durchdringungsfestigkeit, Sichtfeld und die Festigkeit des Rückhaltesystems fest.
Historisch gesehen war der Standard ECE 22.05 die vorherrschende gesetzliche Anforderung. Diese Zertifizierung garantiert, dass ein Helm strengen Tests unterzogen wurde und Mindestsicherheitskriterien erfüllt. Seit 2016 wurde mit der ECE 22.06 ein neuer, noch strengerer Standard eingeführt. Obwohl Helme, die nach ECE 22.05 zertifiziert sind, weiterhin legal verwendet werden dürfen, erfüllen neu hergestellte und verkaufte Helme zunehmend die ECE 22.06. Dieser aktualisierte Standard umfasst fortschrittlichere Tests, wie z. B. schräge Aufpralltests zur Beurteilung von Rotationskräften, und erweitert die Bandbreite der Aufprallpunkte.
Es ist unerlässlich, dass jeder Helm, der von einem Fahrer oder Beifahrer in Österreich getragen wird, eine ECE 22.05 oder ECE 22.06 Kennzeichnung aufweist. Helme ohne diese spezifische europäische Zertifizierung, wie z. B. solche, die nur den DOT (USA) oder Snell (USA) Standards entsprechen, sind in Österreich für den Straßenverkehr in der Regel nicht gesetzlich anerkannt.
Überprüfen Sie immer das ECE-Zertifizierungszeichen, bevor Sie einen Helm kaufen oder verwenden. Helme ohne dieses Zeichen sind in Österreich für den Straßenverkehr illegal und bieten unbestätigte Schutzniveaus.
Das ECE-Zertifizierungszeichen befindet sich typischerweise auf einem Etikett, das in den Kinnriemen oder im Helmfutter eingenäht ist. Dieses Etikett enthält eine Reihe von Zahlen und Buchstaben, darunter:
Motorradhelme gibt es in verschiedenen Designs, die jeweils unterschiedliche Schutz-, Belüftungs- und Fahrkomfortstufen bieten. Die Wahl hängt oft vom Fahrstil, der Geschwindigkeit und der persönlichen Präferenz ab, aber alle Typen müssen die ECE-Sicherheitsstandards erfüllen.
Ein Helmdesign, das den Kopf vollständig umschließt, einschließlich eines festen Kinnbügels und eines integrierten Visiers, was das höchste Schutzniveau bietet.
Integralhelme bieten den umfassendsten Schutz aller Helmtypen. Sie bedecken den gesamten Kopf, einschließlich Kinn und Kiefer, die bei einem Unfall anfällige Bereiche sind. Das integrierte Visier schützt die Augen vor Wind, Schmutz und Insekten. Integralhelme werden aufgrund ihrer überlegenen Aerodynamik, Geräuschreduzierung und allgemeinen Sicherheit im Allgemeinen für Fahrten bei hoher Geschwindigkeit, Touren und sportliches Fahren bevorzugt. Sie bieten eine ausgezeichnete Stoßabsorption und verhindern Abschürfungen im Gesicht.
Ein Integralhelm mit einem scharniergelagerten Kinnbügel und einer Visieranordnung, die nach oben geklappt werden kann, sodass der Fahrer sein Gesicht leicht erreichen kann, ohne den Helm abzunehmen.
Klapphelme bieten einen Kompromiss zwischen dem vollen Schutz eines Integralhelms und dem Komfort eines offenen Designs. Der Kinnbügel kann angehoben werden, sodass Fahrer im Stand leichter kommunizieren, Wasser trinken oder etwas Luft schnappen können, ohne den Helm abzunehmen. Beim Fahren, insbesondere bei hoher Geschwindigkeit, muss der Kinnbügel sicher in der unteren Position verriegelt sein, um seine Schutzfunktion zu gewährleisten. Viele Klapphelme sind doppelt zertifiziert (P/J-Bewertung), was bedeutet, dass sie die ECE-Normen für sowohl schützende (Integral-) als auch Jet-(Offene-)Konfigurationen erfüllen, aber die volle Schutzbewertung gilt nur, wenn der Kinnbügel nach unten verriegelt ist.
Ein Helmdesign, das den oberen, hinteren und seitlichen Teil des Kopfes bedeckt, aber das Gesicht und das Kinn freilässt. Wird typischerweise mit einer Schutzbrille oder einem separaten Visier verwendet.
Offene Helme, manchmal auch als "Jet-Helme" bezeichnet, bedecken den oberen und seitlichen Teil des Kopfes, haben aber keinen Kinnbügel. Sie bieten im Vergleich zu Integral- oder Klapphelmen weniger Schutz, insbesondere gegen Aufprall auf das Gesicht. Obwohl sie eine bessere Luftzirkulation und ein breiteres Sichtfeld bieten, werden sie im Allgemeinen nur für langsame Fahrten im Stadtverkehr empfohlen, bei denen das Risiko von Hochgeschwindigkeitsunfällen geringer ist. Fahrer, die offene Helme tragen, sollten immer eine Augen schützende Ausrüstung wie eine Schutzbrille oder ein klares Visier tragen, um ihre Augen vor Schmutz und Wind zu schützen. In Österreich müssen offene Helme immer noch die ECE-Zertifizierung tragen.
Offroad-Helme, oft mit Motocross oder Geländefahrten assoziiert, sind für die spezifischen Anforderungen dieser Sportarten konzipiert. Sie verfügen typischerweise über einen verlängerten Kinnbügel für erhöhte Luftzirkulation und Platz für eine Atemschutzmaske sowie einen ausgeprägten Schirm (Visier) zum Schutz vor aufgewirbeltem Material und Sonneneinstrahlung. Diese Helme werden normalerweise mit separater Schutzbrille getragen. Obwohl sie für ihren vorgesehenen Einsatz einen hervorragenden Schutz bieten, sind ihre aerodynamischen Eigenschaften nicht für anhaltende Fahrten bei hoher Geschwindigkeit auf der Straße geeignet. Wie alle Helme müssen diejenigen, die auf öffentlichen Straßen verwendet werden, ECE-zertifiziert sein.
Ein Helm kann, unabhängig von seiner ECE-Zertifizierung, nur dann optimalen Schutz bieten, wenn er richtig sitzt. Ein schlecht sitzender Helm kann sich bei einem Aufprall verschieben, seine Energieabsorptionsfähigkeit beeinträchtigen oder sogar abrutschen.
Der erste Schritt zur richtigen Passform ist die genaue Messung Ihres Kopfumfangs.
Verwenden Sie ein weiches Maßband: Wickeln Sie das Maßband um Ihren Kopf, etwa 1 Zentimeter (ungefähr eine halbe Zoll) über Ihren Augenbrauen und Ohren.
Messen Sie die Größe: Notieren Sie die Messung in Zentimetern. Dies ist Ihr Hauptleitfaden für die Auswahl einer Helmgröße anhand von Herstellerangaben.
Berücksichtigen Sie die Kopfform: Neben dem Umfang beeinflusst auch die Kopfform (rund-oval, mittel-oval, lang-oval) die Passform. Einige Marken sind stärker auf spezifische Kopfformen ausgerichtet, daher ist das Anprobieren verschiedener Marken oft notwendig.
Sobald Sie Ihren Kopfumfang gemessen haben, konsultieren Sie die Helmgrößentabellen (S, M, L, XL usw.). Größentabellen sind jedoch nur ein Ausgangspunkt. Der eigentliche Test ist das Anprobieren des Helms.
Helm aufsetzen: Er sollte sich rundherum eng anfühlen, mit gleichmäßigem Druck auf Ihren Kopf. Es sollte keine schmerzhaften Druckstellen geben.
Wangenpolster prüfen: Die Wangenpolster sollten fest gegen Ihre Wangen drücken, ohne Beschwerden zu verursachen. Ihre Wangen sollten leicht komprimiert sein.
Bewegung beobachten: Mit geschlossenem Kinnriemen versuchen Sie, den Helm von Seite zu Seite und auf und ab zu bewegen. Ihre Kopfhaut sollte sich mit dem Helm mitbewegen; der Helm sollte sich nicht unabhängig bewegen. Wenn er sich zu viel bewegt, ist er zu groß.
Sichtfeld sicherstellen: Das Augenportal sollte ein gutes Sichtfeld ohne Hindernisse ermöglichen.
Einige Minuten tragen: Lassen Sie den Helm mindestens 5-10 Minuten auf, um sicherzustellen, dass keine Druckstellen entstehen, die auf längeren Fahrten schmerzhaft werden könnten.
Das Rückhaltesystem des Helms, hauptsächlich der Kinnriemen, ist entscheidend dafür, dass der Helm bei einem Aufprall sicher auf Ihrem Kopf bleibt. Ein ECE-zertifizierter Helm mit einem lockeren oder nicht befestigten Kinnriemen bietet deutlich reduzierten Schutz, da er bei einem Sturz leicht abrutschen kann.
Die meisten ECE-zertifizierten Helme verfügen entweder über einen Doppel-D-Ring-Verschluss oder einen Schnellverschluss (oft ein mikrometrisches Ratschensystem).
Ein Helm-Rückhaltesystem, das aus zwei D-förmigen Ringen besteht, durch die der Kinnriemen gefädelt wird, was einen sehr sicheren und stufenlos verstellbaren Verschluss ermöglicht.
Das Doppel-D-Ring-System gilt als das sicherste und zuverlässigste. Es ist einfach, robust und weniger fehleranfällig als einige mechanische Verschlüsse. Zum Befestigen den Riemen durch beide D-Ringe fädeln, dann über den ersten D-Ring zurück und durch den zweiten fädeln.
Schnellverschlüsse bieten Komfort und sind oft an Klapp- oder Stadt-Helmen zu finden. Sie sind im Allgemeinen sicher, wenn sie richtig konstruiert und gewartet werden, aber es ist wichtig sicherzustellen, dass sie vollständig eingerastet und unbeschädigt sind.
Unabhängig vom Befestigungsmechanismus muss der Kinnriemen jedes Mal, wenn Sie fahren, korrekt festgezogen werden.
Riemen schließen: Befestigen Sie die D-Ringe oder die Schnalle.
Fest anziehen: Ziehen Sie das lose Ende des Riemens fest, bis er eng an Ihrem Hals anliegt.
Passform prüfen: Sie sollten bequem nur mit einem Finger zwischen Riemen und Kinn platzieren können. Wenn Sie mehr als einen Finger platzieren können, ist er zu locker.
Helm testen: Versuchen Sie, den Helm von hinten vom Kopf zu ziehen. Wenn der Kinnriemen richtig befestigt ist, sollte der Helm dem Abnehmen widerstehen und der Riemen sollte leicht in Ihren Hals einschneiden.
Eine häufige Verletzung der Helm-Sicherheit ist das Fahren mit einem nicht befestigten oder locker befestigten Kinnriemen. Dies macht den Helm unwirksam und ist illegal.
Das Visier ist Ihr Fenster zur Straße und unerlässlich für klare Sicht und Schutz vor Wind, Schmutz und UV-Strahlung. Sein Zustand wirkt sich direkt auf Ihre Sicherheit aus.
Der transparente oder getönte Schild, der am Helm befestigt ist und die Augen und das Gesicht des Fahrers vor Wind, Wetter, Schmutz und UV-Strahlung schützt.
Getönte Visiere sind nützlich, um Blendung und Augenermüdung bei hellem Tageslicht zu reduzieren. Ihre Verwendung ist jedoch streng geregelt, insbesondere in Österreich.
Im Gegensatz zu einer Jeans hält ein Motorradhelm nicht ewig. Selbst wenn er perfekt aussieht, verschlechtern sich die Materialien mit der Zeit, was seine Schutzeigenschaften reduziert.
Der kritischste Faktor für den Helmersatz ist jeder Aufprall. Selbst ein scheinbar geringer Sturz auf eine harte Oberfläche oder ein Sturz bei niedriger Geschwindigkeit kann die strukturelle Integrität des Helms beeinträchtigen, insbesondere die energieabsorbierende EPS-Schaumstoffeinlage (expandiertes Polystyrol). Dieser Schaum ist so konzipiert, dass er sich bei einem Aufprall komprimiert und verformt, um die Aufprallenergie zu absorbieren. Nach einer Kompromittierung kann er nicht mehr das gleiche Schutzniveau bieten.
Wenn Ihr Helm in einen Unfall verwickelt war, auch wenn Sie keine sichtbaren Schäden sehen, muss er ersetzt werden. Die interne Struktur kann beeinträchtigt sein, was ihn für den weiteren Gebrauch unsicher macht.
Auch ohne Aufprall verschlechtern sich die Helm-Materialien durch:
Aus diesen Gründen empfehlen Sicherheitsexperten und die meisten Helmhersteller, Ihren Helm alle fünf Jahre ab Herstellungsdatum (oft im Helm eingeprägt) oder fünf Jahre ab Kaufdatum, je nachdem, was zuerst eintritt, zu ersetzen, selbst wenn er in einwandfreiem Zustand zu sein scheint. Während das österreichische Recht keine explizite Austauschfrist vorschreibt, könnte das Fahren mit einem Helm, der seine empfohlene Lebensdauer überschritten hat, im Falle eines Unfalls als Fahrlässigkeit ausgelegt werden.
Die Verwendung von zertifizierten Motorradhelmen ist in Österreich gemäß der Straßenverkehrsordnung (StVO) nicht nur eine Sicherheitsempfehlung, sondern eine grundlegende gesetzliche Verpflichtung.
Helmpflicht (§ 17 StVO): Gemäß § 17 der StVO müssen alle Fahrer und Beifahrer von Motorrädern und Mopeds (motorisierte Zweiräder) beim Fahren auf öffentlichen Straßen einen Helm tragen, der der ECE 22.05 oder einer neueren Zertifizierung entspricht. Diese Regel gilt universell, unabhängig von der Geschwindigkeit des Motorrads, der Art der Straße oder der Länge der Fahrt.
Rückhaltesystem-Regel: Entscheidend ist, dass der Kinnriemen des Helms jederzeit während der Fahrt mit dem Motorrad sicher verschlossen sein muss. Ein nicht befestigter oder lockerer Riemen macht den Helm unwirksam und gilt als Verstoß gegen die Vorschriften.
Visier-Tönungsregelung: Wie bereits erwähnt, sind Helme mit getönten Visieren nur tagsüber zulässig. Sie müssen nachts oder bei schlechten Sichtverhältnissen entfernt oder hochgeklappt werden (falls zutreffend, mit einem klaren Innenvisier).
Helmzustand und Beschädigung: Obwohl nicht explizit in einem spezifischen Paragraphen über "beschädigte Helme" kodifiziert, kann die Verwendung eines Helms, der durch einen Aufprall beeinträchtigt wurde oder sichtbare Schäden aufweist, als Fahrlässigkeit ausgelegt werden, da er nicht das gesetzlich vorgeschriebene Schutzniveau bietet. Die Fahrer sind verpflichtet, dafür zu sorgen, dass ihre Schutzausrüstung in einwandfreiem Zustand ist.
Nichtbeachtung dieser Vorschriften kann zu Geldstrafen führen und vor allem das Risiko schwerer Verletzungen oder Todesfälle bei einem Unfall erheblich erhöhen.
Die Kenntnis gängiger Fehler kann Ihnen helfen, die Einhaltung sicherzustellen und Ihre Sicherheit zu maximieren.
Die optimale Helmwahl und -wartung kann je nach Fahrbedingungen und Umgebung variieren.
Das Verständnis der Ingenieurskunst hinter Helmen unterstreicht ihre Bedeutung.
Durch die Zusammenarbeit dieser Komponenten wird die Schwere von Kopfverletzungen erheblich reduziert und potenziell tödliche Aufprälle in überlebensfähige umgewandelt.
Die Einhaltung dieser Grundsätze ist für Ihre Sicherheit und die Einhaltung der Gesetze auf österreichischen Straßen unerlässlich, damit Sie die Fahrt mit Zuversicht und Seelenfrieden genießen können.
Diese Lektion vermittelt die wesentlichen rechtlichen und sicherheitstechnischen Anforderungen an Motorradhelme in Österreich. Kernpunkt ist die ECE 22.05/22.06-Zertifizierungspflicht, die alle im Straßenverkehr getragenen Helme erfüllen müssen. Die Lektion unterscheidet klar zwischen Integral-, Klapp- und offenen Helmen sowie deren jeweiligen Schutzstufen und Einsatzbereichen. Besonders wichtig sind die korrekte Passform mit eng anliegendem Kinnriemen, das Verbot getönter Visiere bei Dunkelheit und der empfohlene Fünf-Jahres-Austauschzyklus. Nach einem Aufprall ist ein Helm unabhängig vom sichtbaren Zustand sofort zu ersetzen. Die Inhalte sind prüfungsrelevant für die Klassen A, A1 und A2 und direkt anwendbar für die sichere Auswahl und Verwendung von Motorradhelmen im österreichischen Straßenverkehr.
Eine kurze Reihe hochwertiger Punkte, die die wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Lektion zusammenfassen.
In Österreich sind nur Helme mit ECE 22.05- oder ECE 22.06-Zertifizierung für den Straßenverkehr zugelassen – DOT oder Snell allein genügen nicht.
Integralhelme bieten den höchsten Schutz, da sie Kopf, Kinn und Gesicht vollständig abdecken; Klapphelme müssen während der Fahrt mit verriegeltem Kinnbügel getragen werden.
Ein Helm muss eng anliegen und sich nicht unabhängig vom Kopf bewegen; die Kopfhaut sollte sich beim Bewegen des Helms mitverschieben.
Der Kinnriemen ist Pflicht und muss so fest sitzen, dass nur ein Finger zwischen Riemen und Kinn passt; ein nicht befestigter Riemen macht den Helm unwirksam.
Helme müssen nach jedem Aufprall und zusätzlich alle fünf Jahre ab Herstellungsdatum ersetzt werden, auch ohne sichtbare Schäden.
Entdecken Sie alle Einheiten und Lektionen, die in diesem Fahrtheoriekurs enthalten sind.
ECE 22.05 und ECE 22.06 sind die gültigen europäischen Sicherheitsstandards; das Zertifizierungszeichen (E + Zahl, z. B. E1) befindet sich am Kinnriemen oder im Futter.
Getönte Visiere sind nur bei Tageslicht erlaubt; nachts, bei Dämmerung oder schlechten Sichtverhältnissen ist ein klares Visier vorgeschrieben.
Der Doppel-D-Ring-Verschluss gilt als sicherster Kinnriemen-Mechanismus; Schnellverschlüsse müssen vollständig eingerastet sein.
Die 5-Jahres-Regel gilt ab Herstellungsdatum (im Helm eingeprägt) oder Kaufdatum – whichever comes first.
Klapphelme mit P/J-Bewertung erfüllen ECE-Normen in Integral- und Jet-Konfiguration, aber der volle Schutz gilt nur bei verriegeltem Kinnbügel.
Einen Helm ohne ECE-Zertifizierung oder nur mit DOT-/Snell-Zeichen im österreichischen Straßenverkehr verwenden – das ist illegal.
Mit lockerem oder nicht geschlossenem Kinnriemen fahren; der Helm kann bereits bei starkem Bremsen abrutschen.
Ein getöntes Visier bei Nacht oder schlechten Sichtverhältnissen nutzen – das ist gefährlich und verboten.
Einen zu großen Helm tragen, weil er bequemer sitzt; er bietet reduzierten Schutz und kann die Sicht beeinträchtigen.
Einen Helm nach einem Aufprall weiterverwenden, nur weil keine äußeren Schäden sichtbar sind – die EPS-Einlage kann innere Kompromittierungen aufweisen.
Übersicht über die Unterrichtsinhalte
Eine kurze Reihe hochwertiger Punkte, die die wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Lektion zusammenfassen.
In Österreich sind nur Helme mit ECE 22.05- oder ECE 22.06-Zertifizierung für den Straßenverkehr zugelassen – DOT oder Snell allein genügen nicht.
Integralhelme bieten den höchsten Schutz, da sie Kopf, Kinn und Gesicht vollständig abdecken; Klapphelme müssen während der Fahrt mit verriegeltem Kinnbügel getragen werden.
Ein Helm muss eng anliegen und sich nicht unabhängig vom Kopf bewegen; die Kopfhaut sollte sich beim Bewegen des Helms mitverschieben.
Der Kinnriemen ist Pflicht und muss so fest sitzen, dass nur ein Finger zwischen Riemen und Kinn passt; ein nicht befestigter Riemen macht den Helm unwirksam.
Helme müssen nach jedem Aufprall und zusätzlich alle fünf Jahre ab Herstellungsdatum ersetzt werden, auch ohne sichtbare Schäden.
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ECE 22.05 und ECE 22.06 sind die gültigen europäischen Sicherheitsstandards; das Zertifizierungszeichen (E + Zahl, z. B. E1) befindet sich am Kinnriemen oder im Futter.
Getönte Visiere sind nur bei Tageslicht erlaubt; nachts, bei Dämmerung oder schlechten Sichtverhältnissen ist ein klares Visier vorgeschrieben.
Der Doppel-D-Ring-Verschluss gilt als sicherster Kinnriemen-Mechanismus; Schnellverschlüsse müssen vollständig eingerastet sein.
Die 5-Jahres-Regel gilt ab Herstellungsdatum (im Helm eingeprägt) oder Kaufdatum – whichever comes first.
Klapphelme mit P/J-Bewertung erfüllen ECE-Normen in Integral- und Jet-Konfiguration, aber der volle Schutz gilt nur bei verriegeltem Kinnbügel.
Einen Helm ohne ECE-Zertifizierung oder nur mit DOT-/Snell-Zeichen im österreichischen Straßenverkehr verwenden – das ist illegal.
Mit lockerem oder nicht geschlossenem Kinnriemen fahren; der Helm kann bereits bei starkem Bremsen abrutschen.
Ein getöntes Visier bei Nacht oder schlechten Sichtverhältnissen nutzen – das ist gefährlich und verboten.
Einen zu großen Helm tragen, weil er bequemer sitzt; er bietet reduzierten Schutz und kann die Sicht beeinträchtigen.
Einen Helm nach einem Aufprall weiterverwenden, nur weil keine äußeren Schäden sichtbar sind – die EPS-Einlage kann innere Kompromittierungen aufweisen.
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